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haftnotiz


    MASSAGE


    Heilsame Wirkung auf allen Ebenen
    Die Vielzahl nachweisbarer Heilungserfolge haben Massagen zu einer der wichtigsten medizinischen Behandlungsmethoden überhaupt werden lassen. Das Streichen, Kneten, Rollen, Klopfen und Reiben
    ist ein von der Schulmedizin anerkanntes Therapieverfahren, das im Rahmen einer ärztlichen
    Behandlung als alleinige oder Zusatzmassnahme verordnet wird. Die in zahlreichen medizinischen Untersuchungen nachweisbaren heilsamen Wirkungen von Massagen kommen durch das
    Zusammenspiel verschiedener Faktoren zustande.
     
    Wohltat für Körper und Seele
    Wenn Sie schon einmal in den Genuss einer Massage gekommen sind, wissen Sie um die wohltuende Wirkung: Sie können auf- und tief durchatmen, Anspannung und Nervosität weichen, Sie können
    richtig „loslassen“ und innerlich Ballast abwerfen. Vielleicht sind Sie sogar während des Massierens einfach eingeschlafen - ein Zeichen tiefster Entspannung von Körper, Geist und Seele.
    Und nach der Massage fühlt sich der Körper leicht und gut durchwärmt an. Die beruhigende und entspannende Wirkung, gehört deshalb zu den angenehmsten und wirksamsten Effekten der
    heilsamen Berührung.

    Anregung für den Kreislauf
    Die Massage steigert die örtliche Durchblutung sowohl der Oberflächen als auch der tiefen Gewebeschichten bis zum 5fachen der Normaldurchblutung. Durch diese verstärkte Blutzufuhr
    werden die Zellen ausreichend mit Sauerstoff und notwendigen Nährstoffen versorgt. Gleichzeitig stimulieren die Berührungen und die erhöhte Blutzirkulation auch das Lymphsystem, so dass
    abgelagerte Schlacken und Gifte besser ausgefiltert und abtransportiert werden können.
    Die Anregung sowohl der Blut- als auch der Lymphzirkulation gehört zu den heilsamsten Wirkung der Massage. Denn ein gut arbeitender Kreislauf und ein gut funktionierendes Lymphsystem sind die Voraussetzungen für ein intaktes Immunsystem.

    Erholung für strapazierte Nerven
    Die ausgleichende Wirkung von Massagen auf das Nervensystem entsteht hauptsächlich durch die Wärme der Hände, durch den ausgeübten Druck und durch den Berührungsreiz. Die Haut ist dabei Übermittlerin der heilsamen Energie, denn in ihr verlaufen unzählige Nervenenden (Rezeptoren), die ständig Reize empfangen und diese über Nervenbahnen ans Gehirn weiterleiten. Im Gehirn, der wichtigsten Schaltzentrale, werden die empfangenen Impulse verarbeitet und zu den andern
    Teilen unseres Körpers weitergeleitet. Beim Massieren können nun je nach Art und Intensität der Grifftechniken diese Nervenenden stimuliert oder beruhigt werden, so dass durch Stress,
    Nervosität und innere Anspannung strapaziertes Nervenkostüm wieder zur Ruhe kommen und auf „Normalbetrieb“ umschalten kann.

    Entspannung für verkrampfte Muskeln
    Massage reguliert den Spannungszustand (Tonus) der Muskeln: Verspannte Muskeln werden
    entspannt (Detonisierung), schlaffe Muskeln werden tonisiert - mit dem Ziel der normalen Muskelspannung. Der tonisierende Effekt entsteht, weil die Muskeln durch die Massage gut durchblutet und so elastisch und dehnbar werden. Dadurch verringert sich auch die Anfälligkeit für Verletzungen, weshalb Massagen vor sportlichen Leistungen so sinnvoll sind. Darüber hinaus trägt Massieren dazu bei, dass sich ermüdete und erschöpfte Muskeln schnell wieder erholen.
     

    Linderung von Schmerzen
    Bei extremen Verspannungen spüren wir oft starke Schmerzen. Regelmässige und wohldosierte Massagebehandlungen können hier wirksame Abhilfe schaffen, da durch bestimmte schmerzhafte Massagegriffe ein bereits bestehender Muskelschmerz (kein entzündlicher oder verletzungsbedingter Schmerz!) überlagert wird. Die Nerven signalisieren dem Gehirn einen neuen, stärkeren Impuls,
    der das ursprüngliche Schmerzsignal regelrecht übertönt. Die Medizin nennt diesen Vorgang Auslöschphänomen, weil ein starker Reiz die Wirkung des schwächeren aufhebt. Mit dem Nachlassen
    des Schmerzempfindens verschwinden auch die Muskelverspannungen, was wiederum die
    Durchblutung und damit die Versorgung des Gewebes günstig beeinflusst.
    Durch den Berührungsreiz wird dem Gehirn aber auch signalisiert, die Produktion bestimmter
    Hormone anzuregen: unter anderem werden vermehrt Endorphine produziert, die körpereigenen „Schmerzmittel“.