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haftnotiz


    BECKENBODENGYMNASTIK


    Beckenbodengymnastik ist besonders effektiv bei Belastungsinkontinenz.
    Mit speziellen gymnastischen Übungen, die die Beckenbodenmuskulatur stärken, unterstützen
    Sie die medikamentöse Behandlung und lernen, die „Harnbremse” zu kontrollieren. Ihre Blase lernt,
    sich den Belastungen des Alltags wieder besser anzupassen.

    Nehmen Sie sich Zeit! Regelmäßiges Üben ist das A und O für den Erfolg! Ihr Beckenbodentraining
    sollte ein fester Bestandteil Ihres Tagesablaufs werden. Umfangreiche Vorbereitung brauchen
    Sie nicht. Suchen Sie sich einen ausreichend großen Platz, legen Sie sich eine Decke auf den Boden,
    und schon kann es losgehen!

    Üben Sie überall! Gelegenheiten, für Ihre Beckenbodenmuskulatur aktiv zu werden und sie zu unterstützen, gibt es viele – nicht nur zu Hause, wenn Sie Ihre Übungen machen. Schon beim Sitzen – egal wo – können Sie, unbemerkt für Ihre Umwelt, genau das Richtige tun: Gewöhnen Sie sich
    einfach an, immer gerade zu sitzen. Das heißt: Sie rücken mit dem Becken nach hinten in den
    Sitz und stellen Ihre Beine entspannt nebeneinander auf den Boden.

    Auch beim Stehen können Sie ganz unauffällig trainieren. Stellen Sie sich etwas breitbeinig hin,
    gehen Sie leicht in die Knie und verlagern Sie Ihr Gewicht im Wechsel vom rechten auf das linke
    Bein und umgekehrt. Oder wippen Sie von der Ferse auf die Zehen und zurück.

    Schwere Gegenstände sollten Sie nur rückenschonend heben. Das geht so: Stellen Sie sich mit gestrecktem Rücken darüber und heben Sie die Last beim Ausatmen hoch.

    Bestimmt finden Sie noch weitere Möglichkeiten, Ihre Beckenbodenmuskulatur zu trainieren.
    Und mit Geduld und Ausdauer werden Sie Ihre Blase in den Griff bekommen.